Ich will Weihnachten

Interessantes und Besinnliches rund um die Weihnachtszeit

Es wird Zeit für den Geschenkekauf

Wenn man so wie ich eine vergleichsweise große Familie hat, dann ist Weihnachten nicht nur ein Fest der Liebe, sondern auch des Geldausgebens. Natürlich muss man nicht jedem etwas schenken, aber der engere Kreis sollte es für mich schon sein. Und ja: Natürlich darf es auch was Selbstgemachtes sein. Aber ich bin weder im Backen noch im Basteln gut. Also kaufe ich lieber was. Damit das nicht gleich ein Vermögen auf einmal wird, ist klug beraten, wer schon ein oder zwei Monate früher damit beginnt. Ich habe zumindest für meinen Mann und mein Kind schon das Passende im Schrank. Und Muttis Geschenk liegt zumindest schon im Warenkorb.

Doch es ist ja nicht nur das Finanzielle. Nicht selten stellt sich auch die Frage „Was schenke ich überhaupt?“ Mein Vater ist da das perfekte Beispiel: Sachen auf seiner Wunschliste bestellt er sich meist selbst. Was ihm wirklich gefällt, kauft er sich sofort. Und was er sich nicht selber kaufen kann, kann ich erst recht nicht bezahlen. Naja. Das klingt jetzt nach einem Luxusproblem. Natürlich kommen auch kleine Aufmerksamkeiten gut an. Man muss nur wissen, wo man sie herbekommt. Eine neue Info- und Einkaufsquelle, die ich dazu aufgetan habe, ist die Webseite die-geschenk-idee.net . Sortiert nach Anlass und Geschlecht des zu Beschenkenden finden wir hier nette Anregungen.

Das Praktische daran: Anders als zum Beispiel bei Amazon bekommen wir nicht nur Vorschläge für Männer und Frauen, sondern auch für Kollegen, Großeltern, Kunden und Leute, die schon alles haben. Besonders gut gefällt mir ja das magnetische Schlüsselbrett. Aber auch Mützen zum Selberstricken, Sudoku-Klopapier, hochwertige Stifte und vieles mehr sind tolle Ideen. Von witzig über liebevoll bis edel ist hier also für jeden Geschmack etwas Hübsches zu finden.

Ich habe natürlich auch ein paar Tipps für alle, die noch nach Geschenkideen suchen. Einem Weinliebhaber würde ich den Rotwein „Calicanto“ ans Herz legen. Kommt aus Chile und ist unglaublich lecker. Wurden die Eltern gerade zu Großeltern? Da gibt es eine Menge Ausfüllbücher für Erinnerungen (Eignen sich auch toll für Eltern und ihre Kinder). Und Marzipan kommt eh immer gut an 🙂

Was ist denn ein Wald-Weihnachtsmarkt?

Da ich momentan ein wenig ans Sofa gefesselt bin (mein Baby schläft bevorzugt auf mir und ich neige ja zum verwöhnen), surfe ich derzeit gerne durch das Internet. Smartphones sei dank geht das ja ganz einfach. Als ich mich über die Überreste einer Burg im Liblarer Wald (bei Erftstadt) informieren wollte (vielleicht war es auch ein Hohlweg oder Tagebau), bin ich über das „Wald Weihnachtsmarkt“ des dortigen Schützenvereins gestolpert. Leider steht dort nicht genau beschrieben, wie ich mir so einen Weihnachtsmarkt denn vorzustellen habe. Aber die Idee ist doch schön: Romantisches Licht im Wald (optimalerweise mit Schnee), überall kleine Feuerschalen, anheimelnde Hütten. Hmm ich werde auf jeden Fall dieses Jahr dorthin gehen.

Und welche Weihnachtstermine stehen bei Euch so an?

Kreative Ideen für Christbaumkugeln

Die meisten Menschen schmücken ihre Christbäume mit ganz normalen Kugeln, wie man sie in jedem Shop für Weihnachtskugeln kaufen kann. In meinem Umfeld sind sie traditioneller Weise rot und golden, seltener auch silber. Mit so einem Baum kann man nichts verkehrt machen, aber vielleicht wollt ihr ja auch einmal andere Wege gehen. In einem Hotel, in dem ich regelmäßig Urlaub mache, gibt es zu Weihnachten zum Beispiel echte Designerbäume: Eine weiße Tanne mit braunen und blauen Kugeln. Klingt fürchterlich und würde mir auch nicht ins Wohnzimmer kommen. Aber in der Hotel-Lobby sieht das einfach großartig aus. Auch eine schöne Idee: Wer viel Platz hat, kann sich statt einer klassischen Tanne auch mal eine Kiefer kaufen. Hier sehen vor allem große Christbaumkugeln richtig toll aus. An meinem Nostalgie-Weihnachtsbaum hängen wiederum Schneebälle aus Plüsch als Kugeln.

Wer mehr über solche ausgefallenen, aber schönen Ideen wissen möchte, der findet auf meiner, aber auch auf vielen anderen Seiten tolle Infos über Christbaumkugeln. Wusstet ihr zum Beispiel, dass sie eine rein deutsche Erfindung sind? Angeblich stammen sie aus dem thüringischen Lauscha, wo man schon seit Jahrhunderten Glas bläst. Weihnachtsbaumkugeln sind dabei allerdings noch eine relativ neue Erfindung von etwa 1850. Vorher kamen Obst und Naschwerk sowie Nüsse an die Bäume. Wagt also ruhig einmal den Blick über den Tellerrand. Es gibt noch so manches andere Portal zum Thema Weihnachten, in dem ihr euch informieren könnt. Auch wenn ich einfach mal so frei bin von mir zu behaupten, dass ihr bei mir infotechnisch schon echt gut aufgehoben seid 😉

Mein Schwager hat übrigens von Haus aus schwarze Christbaumkugeln und auch das sieht richtig gut aus. Vielleicht habt ihr ja auch noch ausgefallene Ideen? Dann schickt sie mir doch, am besten mit Foto.

Wirds schon Zeit, an Weihnachten zu denken?

Es sind noch etwas mehr als sechs Monate bis Weihnachten. Höchste Zeit also, sich schon einmal mit den grundlegenden Dingen zu beschäftigen. Gerade was den Geschenkekauf angeht, ist es stets klug, sich früh Gedanken zu machen und die Einkäufe auf ein paar Monate zu verteilen. Das peinigt den Geldbeutel nicht so sehr.

Mobiltelefone sind insbesondere bei Jugendlichen ein gern gesehenes Geschenk. Ich als frischgebackene Mutter beschäftige mich selbst mit der Frage: Wann muss mein Kind ein Handy kriegen? Immerhin sind es heutzutage schon Grundschüler, die ihr eigenes Telefon bekommen. Das liegt zum Einen am klassischen Gruppenzwang: Jedes Kind hat ein Handy. Andererseits muss man heutzutage selbst als Grundschüler oft schon weiter fahren, um zur Schule zu kommen. Ein Telefon dabei zu haben, um sich im Notfall schnell melden zu können, ist da durchaus sinnvoll. Ich selbst habe als Kind oft genug zwei Stunden an der Bushaltestelle gestanden, weil ich meinen Bus verpasst habe und der nächste eben erst nach zwei Stunden kam (auf dem Land ist das so).

Doch nicht nur über das Telefon an sich gilt es sich Gedanken zu machen (Handy oder Smartphone? Marke? Größe? Preis?). Das wirklich kostspielige ist oft der mit dem Telefon verbundene Vertrag. Denn was bringt es, wenn man seinem Kind ein Handy zu Weihnachten schenkt und es nicht benutzt werden kann? Gibt man Kindern bei einem klassischen Vertrag aber die volle Freiheit, können Eltern sich vor allem auf Eines verlassen: Astronomische Telefonrechnungen. Da wird für jede Kleinigkeit gesimst, telefoniert und Zeug heruntergeladen.

Von Anbietern wie DeutschlandSIMgibt es deshalb eine Vielzahl an Angeboten. Bei einem Geschenk bieten sich vor allem Flatrate-Tarife an, bei denen man immer den selben Preis zahlt – egal wie viel das Handy benutzt wurde. Wer es günstiger oder individueller haben möchte, der kann auch Minutentarife und ähnliches wählen. Schließlich nutzt nicht jeder sein Handy gleich. Ich zum Beispiel surfe damit viel im Internet, während mein Mann ausschließlich telefoniert. Dementsprechend haben wir auch unterschiedliche Tarife.

Was haben eigentlich Nüsse mit Weihnachten zu tun?

Sicher kennt das jeder von euch: Wenn es einen Weihnachtsteller gibt, wenn der Nikolaus kommt oder Tante Erna anlässlich des Festes was zum Naschen mitbringt, kann man sich auf eines immer verlassen: Nüsse gehören dazu. Ob Erdnüsse, Walnüsse oder Haselnüsse, oder vielleicht sogar Mandeln und Paranüsse. Die Bandbreite ist groß. Ich persönlich esse ja gerne Nüsse, aber gegen den ganzen Süßkram auf dem Teller ziehen sie doch schnell den Kürzeren. Bei den meisten von uns bleiben die Nüsse wohl am ehesten Übrig. Da fragt man sich natürlich: Warum kommen sie überhaupt mit auf den Weihnachtsteller? Was haben Nüsse mit Weihnachten zu tun?

Es dürfte vor allem das Praktische an der Nuss sein, das ihr den Weg auf den Weihnachtsteller geebnet hat. Sie wird im Herbst geerntet und hält sich unglaublich lange. Dadurch eignet sie sich ebenso wie der sehr haltbare Lebkuchen oder Christstollen gut als Weihnachtsgabe. Hinzu kommt, dass Nüsse im Wald kostenlos gesammelt werden können. Gerade vor dem Wirtschaftswunder der 1950er Jahre waren Menschen auf solche kostenlosen Lebensmittel angewiesen. Was lag also näher?

Natürlich gibt es auch mythologische Interpretationen darüber, was die Nuss mit Weihnachten zu tun hat. Ich möchte hier die Webseite christenn.de zitieren, die zur Nuss folgendes zu sagen hat: Der Glaube an das Geheimnis der Menschwerdung Gottesim Baby Jesus ist eine harte Nuss, die es zu knacken gilt. Das Geheimnis ist dabei der Nusskern: Erst, wenn wir die harte Schale geknackt haben wissen wir, ob die Nuss lecker oder bitter, groß oder klein, frisch oder schon verschrumpelt ist. Beim Knacken müssen wir eine gewisse Energie investieren; nichts fällt uns einfach in den Schoß. Gleichzeitig dürfen wir nicht zu heftig vorgehen, denn zu viel Gewalt würde nicht nur die Schale zerstören, sondern auch das Innere der Nuss.

Nun, ganz gleich wie man es sieht: Die Nuss gehört ebenso wie der Apfel und die Orange, ebenso wie Marzipan und Lebkuchen einfach zu Weihnachten dazu. Und wer keine Lust hat, einfach Nüsse zu knacken, der kann ja auch Kekse daraus backen 🙂

 

Natale – Weihnachten auf italienisch

Wenn man sich mit dem Thema „Weihnachten“ einmal ausgiebiger beschäftigt, dann stößt man dabei unweigerlich auch auf ausländische Traditionen und Begriffe. Auch wenn der Kern des Weihnachtsfestes ja überall gleich ist (außer vielleicht in Japan), können die Traditionen doch deutliche Unterschiede aufweisen. Heute möchte ich mich deshalb einmal mit dem italienischen Weihnachtsfest – Natale genannt – beschäftigen.

Natale bedeutet so viel wie „Geburt“ und wird am 25. Dezember gefeiert. Anders als in Deutschland ist das italienische Weihnachtsfest noch nicht so konsumorientiert. Wenngleich Geschenke und gutes Essen auch hier bereits eine wichtige Rolle spielen, steht die Familie im Vordergrund. Frei nach dem italienischen Motto: „Weihnachten mit der Familie, Ostern mit wem du willst“. Als wichtigstes Fest des Jahres wird Natale in Italien bereits Wochen vorher vorbereitet. Wie bei uns werden die Straßen mit Lichtern geschmückt und in den letzten Jahren stellt man auch vermehrt Weihnachtsbäume auf, was in Südeuropa eigentlich noch recht untypisch ist. Etwa zur selben Zeit fängt man in den Familien an, Krippen aufzubauen. Jeden Tag wird eine neue Krippenfigur dazugestellt, bis am 25. Dezember um Mitternacht schließlich das Christkind als letzte Figur folgt. Anders als bei uns stellen viele Familien nicht nur einen Krippenstall auf, sondern bauen eine richtige Landschaft mit Dörfern, Wäldern, Tierherden und vielem mehr. Die Vorbereitungen für Natale nehmen also einiges an Zeit in Anspruch.

Eng verbunden mit Natale ist die Novene. Zur Vorbereitung auf das Fest führen die Gläubigen neun Frömmigkeitsübungen durch, an denen bestimmte Gebete aufgesagt werden. Man beginnt mit der Novene am 16. Dezember und spricht das letzte der Gebete dann am Heiligen Abend. Er wird in Italien La Vigilia de Natale genannt, also der Vorabend zur Geburt. Abends trifft die ganze Familie sich zu einem fleischlosen Abendessen, in dessen Anschluss die Mitternachtsmesse besucht wird. Wer nicht gut zu Fuß ist, sieht sich im Fernsehen die Weihnachtsmesse an, die vom Papst im Petersdom in Rom gefeiert wird. Erst dann beginnt das eigentliche Weihnachtsfest.

An Natale selbst kommt die Familie dann zu einem großen Weihnachtsessen zusammen. Je nach Region gibt es traditionelle Gerichte, wenngleich Klassiker wie unsere Weihnachtsgans dort unbekannt sind. Nach einem Dessert und viel süßem Wein findet dann die Bescherung statt. Ursprünglich wurden Geschenke von der Befana (der guten Hexe) am Dreikönigstag verteilt. Mittlerweile gehen allerdings immer mehr Familien dazu über, dass es die Geschenke direkt am Weihnachtstag vom an den Weihnachtsmann angelegten Babbo Natale gebracht werden. Meistens bekommen die Kinder an beiden Festtagen Geschenke.

Hmmmm Lebkuchen!

Es gibt für mich keine Weihnachtsleckerei, die für mich zum Fest so sehr dazugehört, wie Lebkuchen. Er muss nach allerhand Gewürzen schmecken und weich genug sein, um auf der Zunge zu zergehen. Dieses Jahre alte, steinharte Weihnachtsmarktzeug mit Zuckerguss ist deshalb absolut nichts für mich. Doch für einen guten Elisenlebkuchen mit Schoko- oder Zuckerglasur oder einen soften Oblatenlebkuchen lasse ich gerne einmal alles andere links liegen.

Es hat zwei Gründe, dass der Lebkuchen zur Weihnachtszeit so begehrt ist. Das liegt vor allem an den hochwertigen Zutaten. Vor dem Ende des zweiten Weltkriegs hatten die Menschen über Jahrhunderte hinweg oft so wenig Geld, dass sie im Alltag nur schwer über die Runden kamen. Nur zu Weihnachten wurde dann gerne in den Geldbeutel gegriffen, um einmal etwas besonders Gutes zu Essen zu bekommen. In Lebkuchen sind allerlei seltene Gewürze wie Honig, Ingwer, Kardamon oder Piment. Pottasche und Hirschhornsalz sorgen dafür, dass der Lebkuchen schön fluffig wird. Keine Sorge übrigens, liebe Vegetarier. Hirschhornsalz hat so viel mit Tieren zu tun, wie Backsteine.

Der zweite Grund, warum Lebkuchen so beliebt ist, ist seine Haltbarkeit. Nach gutem Rezept hergestellt und vernünftig gelagert, kann man ihn auch nach Monaten noch essen und er ist immer noch schön weich. Deshalb lässt er sich in der Weihnachtszeit gut vorbereiten und notfalls auch danach noch essen.

Ich backe gerne, aber Lebkuchen herzustellen ist eine ziemliche Sauerei. Der Teig klebt gewaltig. Wer es trotzdem wagen möchte, der kann hier ein Rezept finden.

Ich wünsche euch einen schönen Nikolaustag!

Und schon sind wir mitten in der Vorweihnachtszeit. Heute ist Nikolaus! Und morgen schon der zweite Advent. Die meisten von uns, die Kinder haben, finden vor ihrem Zimmer noch einen mit Leckereien gefüllten Stiefel. Und da ich dieses Jahr schwangerschaftsbedingt eh nicht auf die Waage achten darf, hab ich mir von meinem Mann dasselbe gewünscht. In manchen Familien geht es ja leider schon so weit, dass der Nikolaustag in derselben Geschenkeschlacht endet, wie Weihnachten (manche machen sogar an Ostern Geschenke).

Zugegeben: Der Nikolaustag und Geschenke liegen gar nicht so weit voneinander entfernt. Schließlich gab es an Weihnachten ursprünglich gar keine Geschenke. Die wurden nämlich vom Nikolaus gebracht. In den Niederlanden oder in Spanien beispielsweise ist es immer noch so. Da kommen die Geschenke am 6. Dezember und die Weihnachtstage sind für Kirche, gutes Essen und Familienbesuche verplant. Auch nicht schlecht.

Die klassische Nikolaus-Süßigkeit ist natürlich der Schokoladennikolaus. Eigentlich bin ich mit sowas ja pingelig und dürfte diese Schokonikos gar nicht kaufen. Immerhin sehen sie gar nicht aus wie der echte, bischöfliche Nikolaus, sondern wie der Coca-Cola Weihnachtsmann. Und den mag ich ja eh nicht. Aber naja. Man muss ja auch mal fünfe gerade sein lassen. Wer da mehr Anspruch hat als ich, der kann in bestimmten Geschäften (insbesondere Kirchenläden) übrigens auch „echte“ Schokoladennikoläuse kaufen. Auch auf Gemeindefesten und bei ähnlichen Anlässen sieht man zum Glück eher den Bischof als den rot-weiß gekleideten Mann. Das ist doch schön.

Weihnachtsschmuck bringt Licht in jeden Raum

Ihr wisst ja, dass weihnachtliche Dekoration für mich einfach ein Muss ist – und zwar in jedem Raum. Wie ich heute noch zu einer Arbeitskollegin sagte: Ich könnte mein ganzes Leben in einem Geschäft für Christbaumkugeln arbeiten und mich dort mit Weihnachtsmusik beduseln lassen. Da versteht es sich von selbst, dass ich zu Beginn der Weihnachtszeit auch zu Hause ordentlich losgelegt habe, was Dekorationen angeht.

Was ich an meinem Bloggerdasein ja so liebe ist, dass man hin und wieder auch kleine Aufmerksamkeiten von anderen Portalen und Shops bekommt. Als der Online-Shop yourflora.de mir vor einiger Zeit ein kleines Adventsgesteck schicken wollte, habe ich da natürlich begeistert zugesagt. Das Paket kam dann auch schon ein paar Tage später per Post und hatte das hübsche Gesteck dabei, das ihr hier im Foto-Anhang sehen könnt.

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Bei der Tanne handelt es sich um eine Blautanne, wenn ich das richtig identifiziere. Es ist jedenfalls eine echte und eine hochwertige noch dazu. Im Gegensatz zu meinem frisch aufgestellten Adventsgesteck hat sie nämlich weder beim Transport, noch beim Herumstehen auf dem Küchentisch auch nur ein Nädelchen verloren. Das Gesteck ist auf einer dicken und stabilen Holzscheibe befestigt, damit nichts kippen kann. Es wäre also auch fürs Büro oder die Schule gut geeignet (darf man noch Adventsgestecke mit in die Schule bringen? Bei uns war das noch erlaubt). Die goldenen Kügelchen und die weiße Schleife geben dem Ganzen etwas edles.

Natürlich ist Weihnachtsschmuck immer Geschmackssache und ich persönlich mag eine Mischung aus modern und nostalgisch. Aber am Ende ist es sowieso nur das wunderschöne Kerzenlicht, das zählt. Ich verstehe ja nicht, wie manche Leute sich LED-Kerzen aufstellen können. Aber auch das ist wohl Geschmackssache.

 

So oder so: Ich wünsche euch eine besinnliche Weihnachtszeit.

Weiße Weihnachten – wird es was?

Zu Weihnachten gehört Schnee einfach dazu. Das haben wir natürlich vor allem aus dem Fernsehen, wo an Weihnachten wenigstens eine dünne Schneedecke liegt – wenn nicht gleich eine meterdicke Schneeschicht. Ich persönlich erinnere mich auch noch sehr gut daran, dass es in meiner Kindheit doch sehr häufige weiße Weihnachten gab – und das immerhin im Ruhrgebiet. Jetzt wohne ich in der Voreifel, aber selbst hier fällt kaum noch Schnee. Dennoch gebe ich die Hoffnung nicht auf – ebenso wenig wie ihr. Deshalb will ich mich in diesem Beitrag mit der Frage beschäftigen, wie hoch die Chance auf Weiße Weihnachten denn wirklich ist.

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Vorhersagemodellen, mit denen sich abschätzen lässt, wie die Wettersituation am Heiligen Abend sein könnte. Das Problem ist: Je weiter der Tag in der Zukunft liegt, umso schwieriger lässt er sich vorausberechnen. Während sich die nächsten zwei, drei Tage noch recht sicher vorhersagen lassen, sieht das Ganze in drei, vier Wochen schon ganz anders aus. Im Internet bin ich über ein französisches Vorhersagemodell gestolpert, das bereits eine Berechnung gemacht hat. Grundsätzlich sieht es dort nach kaltem Wetter aus, denn vom Osten kommt ordentlich was rüber. Gleichzeitig kommt vom Atlantik warme Luft und die setzt sich leider meistens durch. Abgesehen von Alpenländern sieht es also so aus, als gäbe es vor allem in Ostdeutschland gute Karten für weiße Weihnachten – allerdings ist die Wahrscheinlichkeit auch dort nicht überragend hoch.

Grundsätzlich gilt: Durch die eng besiedelten Räume, Heizung und Wärme aus Abgasen haben große Städte eine geringere Chance auf Schnee als Dörfer auf dem Land. Insbesondere hoch gelegene Orte sind in der Regel auch kälter und bieten damit die besseren Bedingungen für ein weißes Weihnachtsfest.

Je nach Region sieht es also eher mau aus. Wer trotzdem weiße Weihnachten haben will, der hat verschiedene Möglichkeiten. Ihr könntet zum Beispiel euer Haus mit Kunstschnee einschneien lassen. Je nach dem, wie warm es ist, muss die Schneekanone einiges leisten, das kostet natürlich. Alternativ ist auch ein Urlaub in den Bergen eine gute Alternative. Zwar bietet auch die Eifel keine Schneesicherheit mehr, wer in den Schwarzwald oder in die Alpen fährt, der hat aber gute Karten.

Tschingderinding

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