Ich will Weihnachten

Interessantes und Besinnliches rund um die Weihnachtszeit

Tag: Adventskalender

Eine Weihnachtsstadt als Adventskalender

Ihr habt die Nase voll von klassischen Papieradventskalendern mit Weihnachtsbaum oder Schneeszene als Motiv? Wenn Ihr etwas zum Hinstellen und Ansehen haben wollt, dann ist eine Weihnachtsstadt für euch doch genau das Richtige! Statt Papptafel oder Filztäschchen an der Wand stellt ihr einfach 24 kleine Häuschen auf, in denen sich die Geschenke verbergen. Am schönsten sieht es aus, wenn diese Häuschen abends auch noch beleuchtet sind.

Wie kann man eine Weihnachtsstadt zum Adventskalender machen?

Am einfachsten ist es natürlich, sich eine Weihnachtsstadt einfach zu kaufen. Allerdings müsst ihr da genau hinsehen, denn viele Städte bestehen aus weniger als 24 Häusern – oder zur Stückzahl werden auch Dekoelemente wie Laternen und Bänke gezählt, in denen man nichts verstecken kann. Außerdem solltet Ihr berücksichtigen, dass sich hier möglicherweise nur sehr kleine Sachen verstecken lassen. Wer etwas mehr Geld investieren möchte, der sieht sich am besten auf dem Weihnachtsmarkt um. Hier gibt es praktisch immer irgendwo einen Stand mit beleuchteten Weihnachtshäusern. Die Häuser sind in der Regel groß genug und auch vielfältig genug, um 24 Stück zusammenzubekommen. Allerdings kosten sie auch 30 bis 50 Euro pro Stück. Eigentlich perfekt, um sich das Dorf nach und nach zusammenzusammeln.

Wenn ihr stattdessen einen Weihnachtsstadt-Kalender basteln möchtet, habe ich für euch drei Möglichkeiten:

Der Klopapierrollen-Kalender

Leere Toilettenpapierrollen eignen sich ganz hervorragend zum Basteln einer Weihnachtsstadt als Adventskalender. Ihr braucht nur 24 Rollen sowie genug Fotokarton für 24 runde Dächer. Außerdem noch Malfarbe, Schere und Kleber.

Mit einem Zirkel, einem Glas oder einer Cremedose könnt ihr ganz leicht Kreise auf dem Papier vorzeichnen und ausschneiden. Wenn Ihr in die ausgeschnittenen Kreise jetzt einen geraden Schlitz bis zur Mitte schneidet, könnt Ihr das Papier zu einem Hütchen zusammenschieben. Mit Kleber fixiert Ihr das Papier und schon habt Ihr ein Dach.

Bevor Ihr das Dach aufsetzt, solltet Ihr mit der Schere Türchen und Fenster aus den Klopapierrollen ausschneiden – wenn Ihr möchtet – und sie bemalen. Erst zum Schluss kommen dann die Dächer drauf. Jetzt noch eine Nummer drauf, Schokolade rein, fertig.

Der Glaskalender

Ganz ähnlich lässt sich auch ein Weihnachtsstadt-Adventskalender aus Gläsern bauen. Die Gläser sind die Häuser, die Dächer bastelt Ihr wie beim Klopapierkalender. Damit man nicht ins Innere sehen kann, könnt Ihr die Gläser noch schön mit Glasfarbe bemalen oder mit Transparentpapier bekleben. Schon fertig!

Für Anspruchsvolle: Der getöpferte Weihnachtsstadt-Adventskalender

Wenn Ihr viel Zeit habt, baut Euch Euren Adventskalender doch selbst! Ihr braucht nur genug Ton für 24 Häuser. Der Vorteil beim Töpfern ist, dass Ihr in Form, Größe und Gestalt freie Hand habt. Sollen die Häuser rund werden oder eckig? Gibt es Fenster und Türen oder werden die aufgemalt? Klappt man das Dach auf oder hat das Haus hinten ein Loch zum Reingreifen? Auch für Licht und die gegebenenfalls nötige Verkabelung könnt Ihr beim Töpfern leicht Platz schaffen.

Die fertigen Häuser sollten wenigstens eine Woche trocknen und dann gebrannt werden (notfalls auch im eigenen Backofen). Sie sind dann stabiler. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr Eure Häuschen danach noch mit Glasur bemalen.

So bastelst du dir deinen Kleiderbügel-Adventskalender

Noch wenige Wochen bis zum 1. Dezember. Höchste Zeit also, sich um den Adventskalender fürs Kind oder die Liebsten Gedanken zu machen. Wer gerne selber bastelt, dabei aber nicht unbedingt geschickt ist oder einfache Dinge bevorzugt, für den habe ich heute einen ganz einfachen Basteltipp: Den Kleiderbügel-Adventskalender.

Das brauchst du:

1 Kleiderbügel mit Hosensteg (ein Holzmodell ist stabiler, falls du schwere Päckchen aufhängen willst)

10 Meter schönes Geschenkband, ruhig etwas breiter

Für Verzierungen dann noch schmale Geschenkbänder

Etwas Klebeband

Nach Belieben kleine Dekorationen wie aufklebbare Tannenbäumchen

Und natürlich 24 Päckchen, eingepackt in Geschenkpapier und nummeriert

 

So bastelst du den Kleiderbügel-Adventskalender

Mit einem kleinen Stück Klebeband befestigst du das breite Geschenkband am Kleiderbügel. Jetzt wickelst du das Band Stück für Stück um den Bügel, und zwar so, dass einschließlich Haken alles eingewickelt ist (die Mitte soll natürlich frei bleiben).  Mit einem zweiten Stück Klebeband befestigst du jetzt das andere Ende des Bandes.

Wenn du möchtest, kannst du den Kleiderbügel-Adventskalender jetzt auch noch mit einem schmaleren Geschenkbank sparsam umwickeln, um für farbige Akzente zu sorgen.

Jetzt ist dein Kleiderbügel-Adventskalender im Grunde auch schon fertig! Deine fertig verpackten und nummerierten Geschenke bindest du jetzt nur noch an Bänder, die du dann am Holzsteg des Adventskalenders befestigst. Nimm unterschiedliche Längen, dann sieht nicht alles so geknubbelt aus.

 

Das war doch ganz einfach, oder?

Postet mir doch eure Ideen für Adventskalender oder zeigt mir, wie euer Kleiderbügel aussieht!

In fünf Monaten ist Weihnachten!

Als ich gestern zur Arbeit ging (ich jobbe mittlerweile in einem Altenheim) kam mir eine Oma mit Rollator entgegen und meinte zu mir „In fünf Monaten ist Weihnachten“. Recht hat sie! Und trotz der drängenden Zeit bis dahin habe ich lange nichts mehr geschrieben. Es wird also höchste Zeit, immerhin wird es keine vier Wochen mehr dauern, bis die ersten Weihnachtsnaschereien in den Läden zu finden sind. Ich persönlich versuche ja wenigstens bis Oktober, November auszuhalten. Für den Sommer sind solche Süßigkeiten einfach nichts, und wenn ich jetzt schon damit anfange, kann ich sie Weihnachten nicht mehr sehen.

Vorzubereiten gibt es trotzdem einiges, und da habe ich auch prompt einen tollen Shop für euch entdeckt: www.sellmer-verlag.de/weihnachtskalender/adventskalender-kaufen/index.php. Ok. Verlag? Adventskalender? Ja, das stimmt schon so. Immerhin muss ein Kalender nicht zwangsläufig mit Schokolade gefüllt sein. Der klassische Adventskalender enthielt ja sowieso nur hübsche Bildchen. Im Shop des Verlags finden wir eine riesige Auswahl an diesen Bilder-Adventskalendern in allen möglichen Formaten. Ob A4, Panorama oder 3D – da ist für jeden was dabei. Meine Tante sammelt solche Kalender übrigens und hat in der Weihnachtszeit das ganze Wohnzimmer damit vollhängen. Oder hatte, seit sie umgezogen ist, ist dafür wohl kein Platz mehr. Aber eine schöne weihnachtliche Dekoration sind diese Papierkalender allemal.

Ich persönlich werde dieses Jahr wieder Weihnachtskarten verschicken und finde die A6-Adventskalender besonders schön. Sie haben Postkartenformat und können einfach in einen Briefumschlag gesteckt werden. Ein kleiner Kalender, mit dem man sich 24 Tage beschäftigen kann, ist doch auch noch mal was anderes, als eine schnöde Karte, oder? Hier übrigens ein kleiner Tipp: Die Post darf bei dunklen Briefumschlägen einen Porto-Aufschlag verlangen, weil die Maschinen die Adressen mangels Kontrast nicht lesen können. Statt so wie ich letztes Jahr dunkelbraune Umschläge zu nehmen, verschickt ihr eure Weihnachtskalender also am besten in hellen Umschlägen. Bei kleinen Mengen ist die Post aber normalerweise kulant.

Um aber zum Thema zurück zu kommen: Den klassischen Schoko-Adventskalender könnt ihr oben im Shop natürlich auch kaufen. Allerdings erst ab September, denn vorher ist es einfach zu warm. Wäre unschön, die Dinger bei der Hitze zu laden und Weihnachten unwissentlich zerschmolzene Schoko-Klumpen zu verschicken, oder? Die Motive sehen jedenfalls schon vielversprechend aus. So anheimelnd 🙂 Für alle, die gern ein bisschen Arbeit in die Weihnachtszeit investieren, sind hier übrigens auch noch Kalender, Krippen und Lebkuchenhäuschen zum selber Machen zu finden. Na wenn man da nicht Lust auf Weihnachten kriegt.. ich weiß auch nicht.

Ich will Weihnachten läuft unter Wordpress 4.8.3
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates