Ich will Weihnachten

Interessantes und Besinnliches rund um die Weihnachtszeit

Tag: Weihnachten

Weihnachten als Familienfest

Einen schönen Dreikönigstag wünsche ich Euch! Mit dem heutigen Tag endet die Weihnachtszeit ja eigentlich, aber da ich meine Seite immer weiter bearbeiten möchte, kommt auch in den nächsten Monaten immer wieder mal was von mir. Halbwegs regelmäßig, hoffe ich.

Heute möchte ich darüber philosophieren, warum Weihnachten so ein großes Familienfest ist. Denn mal im Ernst: Mariä Verkündigung, Christi Himmelfahrt, Allerheiligen und Co sind auch bedeutende kirchliche Feste. Und wir bekommen an den meisten Tagen sogar Urlaub, den wir nutzen könnten, um uns mit der Familie zu treffen. Tun wir aber nicht. Warum ist das also bei Weihnachten anders? Warum ist das unser großes Familienfest?

Ich glaube, das hängt damit zusammen, dass Weihnachten für uns einfach noch mehr ist, als „nur“ die Geburt Christi. Zumal gerade dieser Punkt bei vielen ja zurück tritt. Immer mehr Menschen sind ja sogar stolz darauf, keine Religiosität zu besitzen. Und trotzdem feiern sie Weihnachten. Weil sie es gewohnt sind, weil man Geschenke bekommt und verschenkt – und weil die ganze Familie zusammen kommt. Die meisten anderen kirchlichen Festtage bieten das nicht, sondern sind wirklich einzig und allein auf ihren Anlass beschränkt. Der Dreikönigstag beispielsweise ist in unserer Region nur dadurch definiert, dass die Sternsinger durch die Gegend ziehen und Spenden sammeln. Ist das ein Grund, gemeinsam mit der Familie zu feiern? Für die meisten nicht.

Also ist Weihnachten ein Familienfest, weil es Geschenke und gutes Essen gibt? Ja es scheint mir ganz so zu sein. Wobei wir dann natürlich wieder überlegen müssen, warum es ausgerechnet an Weihnachten Geschenke gibt und nicht zum Beispiel am Karfreitag oder an Pfingsten. Dass es ausgerechnet an Weihnachten der Fall ist, hat tatsächlich seine religiösen Wurzeln und ist keine neumodische Erfindung. Nicht so richtig wenigstens. Wie ihr aus meinem Artikel über den Nikolaus bzw. zur Bescherung vielleicht schon wisst, ist eigentlich der Nikolaustag der Geschenketag. Immerhin war der Heilige Nikolaus dafür bekannt, Kinder zu beschenken. Dass das Ganze hierzulande dann auf Weihnachten gerückt ist, haben wir Martin Luther zu verdanken. Wir Protestanten verehren ja keine Heiligen und die Schenkerei von Nikolaus zu lösen und auf Weihnachten zu verschieben, dürfte es dem einen oder anderen doch attraktiver gemacht haben, auf das Nikolausfeiern zu verzichten.

Dass Weihnachten zum Familienfest wurde liegt aber nicht nur an den Geschenken; wann sonst haben wir mal zwei, drei Tage am Stück frei? Da bietet es sich an, auch mal größere Strecken zurück zu legen, um die liebe Familie zu besuchen. Da ja ohnehin alle Geschäfte geschlossen haben und auch die meisten Kinos, Freizeitparks und so weiter, hat man ja eh nichts Besseres zu tun 😉

Herbstgebäck und Weihnachtsleckereien

Kinder, wie die Zeit vergeht.  Jetzt bin ich mal eben schnell umgezogen, Job und Familie ändern sich… und die Auslage in den Supermärkten auch. Na, wer hat schon bei Lebkuchen und Co. zugegriffen? Ich könnte mich darüber jedes Jahr wieder ärgern, denn wenn man jetzt schon nascht, hat man doch Weihnachten gar keinen Spaß mehr daran. Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass ich selbst schon ein wenig Lebkuchen genascht habe. Schmeckt halt doch zu gut. Zeitungen wie die BILD behaupten immer, es würden Gesetze dagegen gefordert. Das finde ich allerdings albern. Würden nicht so viele Leute jetzt schon die Naschereien kaufen, wären sie im Handel überhaupt nicht erhältlich. Selbstdisziplin wäre da also der richtigere Weg. Wusstet ihr übrigens, dass der Handel die ganzen Süßigkeiten gar nicht als Weihnachtsleckereien deklariert, sondern als Herbstgebäck? Na ich möchte mal wissen, was an Christstollen, Dominosteinen und Lebkuchen herbstlich ist. Schon allein aus historischen Gründen kommt das nicht hin. Ich solls euch erklären? Na gut 🙂

Daaaamals, vor seeeehr langer Zeit, hatten die Menschen nichts. Das Gemüse kam so gut wie möglich aus dem eigenen Garten und was man kaufen musste, kam selten auf den Tisch. Der typische Sonntagsbraten ist dafür ein Beispiel. Aber auch Orangen, die teuer importiert werden mussten, Marzipan und Schokolade sind solche Dinge. Sie waren nicht in der Heimat herstellbar und entsprechend teuer. Das hob man sich für besondere Tage auf. Und das waren in der damals noch sehr religiös geprägten Welt eben vor allem Weihnachten und Ostern. Mit Beginn der Adventszeit begannen die Menschen, Plätzchen, Stollen und Lebkuchen zu backen – richtig gelagert alles recht lange haltbar und damit gut vorzubereiten.

Und darum ist das eben Weihnachtsgebäck und kein Herbstgebäck. Nur weil Herbst ist, war das für die Menschen damals sicher noch kein Grund, teures Geld für unnötiges Naschwerk auszugeben. Das ist also alles eine Finte des Handels, um den Verkauf zu rechtfertigen. Wie gesagt, können sie ja. Es zwingt uns ja keiner, das auch zu kaufen.

Übrigens: Der Netto geht da etwas offener vor. Da hab ich neben Lebkuchen und Co. nämlich schon Schokoladenweihnachtsmänner gesehen. Und wie man die als herbstliche Nascherei rechtfertigen will, würde mich dann doch mal interessieren 🙂

In fünf Monaten ist Weihnachten!

Als ich gestern zur Arbeit ging (ich jobbe mittlerweile in einem Altenheim) kam mir eine Oma mit Rollator entgegen und meinte zu mir „In fünf Monaten ist Weihnachten“. Recht hat sie! Und trotz der drängenden Zeit bis dahin habe ich lange nichts mehr geschrieben. Es wird also höchste Zeit, immerhin wird es keine vier Wochen mehr dauern, bis die ersten Weihnachtsnaschereien in den Läden zu finden sind. Ich persönlich versuche ja wenigstens bis Oktober, November auszuhalten. Für den Sommer sind solche Süßigkeiten einfach nichts, und wenn ich jetzt schon damit anfange, kann ich sie Weihnachten nicht mehr sehen.

Vorzubereiten gibt es trotzdem einiges, und da habe ich auch prompt einen tollen Shop für euch entdeckt: www.sellmer-verlag.de/weihnachtskalender/adventskalender-kaufen/index.php. Ok. Verlag? Adventskalender? Ja, das stimmt schon so. Immerhin muss ein Kalender nicht zwangsläufig mit Schokolade gefüllt sein. Der klassische Adventskalender enthielt ja sowieso nur hübsche Bildchen. Im Shop des Verlags finden wir eine riesige Auswahl an diesen Bilder-Adventskalendern in allen möglichen Formaten. Ob A4, Panorama oder 3D – da ist für jeden was dabei. Meine Tante sammelt solche Kalender übrigens und hat in der Weihnachtszeit das ganze Wohnzimmer damit vollhängen. Oder hatte, seit sie umgezogen ist, ist dafür wohl kein Platz mehr. Aber eine schöne weihnachtliche Dekoration sind diese Papierkalender allemal.

Ich persönlich werde dieses Jahr wieder Weihnachtskarten verschicken und finde die A6-Adventskalender besonders schön. Sie haben Postkartenformat und können einfach in einen Briefumschlag gesteckt werden. Ein kleiner Kalender, mit dem man sich 24 Tage beschäftigen kann, ist doch auch noch mal was anderes, als eine schnöde Karte, oder? Hier übrigens ein kleiner Tipp: Die Post darf bei dunklen Briefumschlägen einen Porto-Aufschlag verlangen, weil die Maschinen die Adressen mangels Kontrast nicht lesen können. Statt so wie ich letztes Jahr dunkelbraune Umschläge zu nehmen, verschickt ihr eure Weihnachtskalender also am besten in hellen Umschlägen. Bei kleinen Mengen ist die Post aber normalerweise kulant.

Um aber zum Thema zurück zu kommen: Den klassischen Schoko-Adventskalender könnt ihr oben im Shop natürlich auch kaufen. Allerdings erst ab September, denn vorher ist es einfach zu warm. Wäre unschön, die Dinger bei der Hitze zu laden und Weihnachten unwissentlich zerschmolzene Schoko-Klumpen zu verschicken, oder? Die Motive sehen jedenfalls schon vielversprechend aus. So anheimelnd 🙂 Für alle, die gern ein bisschen Arbeit in die Weihnachtszeit investieren, sind hier übrigens auch noch Kalender, Krippen und Lebkuchenhäuschen zum selber Machen zu finden. Na wenn man da nicht Lust auf Weihnachten kriegt.. ich weiß auch nicht.

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